Website mit KI selbst erstellen: Anleitung und Checkliste für Unternehmen

Unternehmenswebsite mit KI selbst erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Prompts, Pflichtangaben, Google-Grundlagen und Checkliste für den Launch.

So erstellen Sie eine Unternehmenswebsite mit KI selbst: Klären Sie zuerst Ziel und Inhalte, wählen Sie ein Werkzeug, lassen Sie die KI Texte entwerfen und prüfen Sie jede Aussage. Legen Sie Impressum und Datenschutzerklärung mit einem Generator an. Bereiten Sie Seitentitel, Beschreibungen und strukturierte Daten für Google vor. Melden Sie die Website dann in der Google Search Console, bei Bing und im Google-Unternehmensprofil an. Die KI übernimmt Entwürfe und Texte. Für richtige Angaben, Rechtliches und die Anmeldungen sind Sie selbst verantwortlich. Und gemessen wird der Erfolg am Ende an Anfragen und Aufträgen, nicht an Klicks.

Unten finden Sie jeden Schritt mit Erklärung, fertigen Prompts für ChatGPT, Claude oder die KI in Ihrem Baukasten und am Ende eine Checkliste für den Launch. Ob sich das Selbermachen für Sie überhaupt lohnt, klärt der Artikel Website selbst bauen mit KI oder Baukasten: Wann reicht das?

Schritt 1: Ziel, Seiten und Inhalte festlegen

Bevor Sie die KI starten, klären Sie, was die Website erreichen soll – meist ist das eine Anfrage, ein Anruf oder eine Buchung. Diese eine Handlung sollte auf jeder Seite leicht zu finden sein. Für die meisten kleinen Unternehmen reichen diese Seiten:

  • Startseite: wer Sie sind, was Sie anbieten, für wen und wo.
  • Leistungen: bei mehreren Leistungen je eine eigene Seite.
  • Über uns: wer hinter dem Betrieb steht.
  • Kontakt: Telefon, E-Mail, Formular, Adresse oder Einzugsgebiet und Öffnungszeiten.
  • Impressum und Datenschutzerklärung (Schritt 4).

Bei ein oder zwei Kernleistungen genügt oft eine einzige Seite – mehr dazu im Artikel zur einseitigen Homepage. Was auf eine Unternehmenswebsite gehört, fasst der Überblick Website für Unternehmen zusammen.

Sammeln Sie vorab Ihr Logo, echte Fotos von sich, Ihrem Team und Ihrer Arbeit, eine Liste Ihrer Leistungen, Ihr Einzugsgebiet, Kontaktdaten und Öffnungszeiten. Legen Sie Name, Adresse und Telefonnummer einmal verbindlich fest. Verwenden Sie sie dann überall genau gleich: auf der Website, im Unternehmensprofil und in Verzeichnissen.

Registrieren Sie Ihre Domain, zum Beispiel ihr-betrieb.de, in Ihrem eigenen Konto. Dann gehört sie Ihnen – egal, mit welchem Werkzeug Sie die Website bauen und ob Sie es später wechseln.

Schritt 2: Das passende Werkzeug wählen

Es gibt drei gängige Wege:

  • Baukasten mit KI-Assistent, etwa Wix oder Jimdo: der einfachste Weg. Hosting und HTTPS sind enthalten, dafür zahlen Sie ein monatliches Abo, und die Website bleibt an den Anbieter gebunden.
  • WordPress: flexibel und von Ihnen selbst bearbeitbar. Sie brauchen dafür ein Hosting und müssen WordPress, Theme und Plugins regelmäßig aktualisieren.
  • Von ChatGPT oder Claude erzeugter Code: die größte Freiheit, aber der technischste Weg. Sie brauchen ein Hosting für die Dateien und für jede Änderung wieder die KI oder etwas Technikwissen.

Für einfache, statische Websites aus selbst erzeugtem Code eignet sich zum Beispiel Cloudflare Pages, das sich laut Cloudflare im kostenlosen Tarif nutzen lässt (Stand September 2026). Domain und E-Mail-Postfach bekommen Sie bei einem Anbieter wie IONOS.

Wer wenig Technik anfassen möchte, fährt mit einem Baukasten am einfachsten. Wann ein Baukasten, WordPress oder eigener Code besser passt, zeigt der Vergleich WordPress, Baukasten oder individuelle Website.

Schritt 3: Texte mit KI schreiben – und jede Aussage prüfen

Die KI schreibt nur so gut, wie Sie sie informieren. Geben Sie ihr echte Angaben zu Ihrem Betrieb und bitten Sie um verständliche, ehrliche Texte. Ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern durch Ihre eigenen:

Du schreibst Website-Texte für kleine Unternehmen. Schreibe die Startseite für [Name des Betriebs], [Branche] in [Ort]. Unsere Leistungen: [Liste]. Unsere Kunden sind [Zielgruppe], wir arbeiten in [Einzugsgebiet]. Was uns auszeichnet: [zwei bis drei echte Punkte]. Schreibe verständlich, sachlich und in der Sie-Form, ohne Übertreibungen und ohne erfundene Zahlen, Auszeichnungen oder Kundenstimmen. Nenne Ort und Leistungen natürlich im Text. Gliedere mit Zwischenüberschriften und ende mit einer klaren Aufforderung, anzurufen oder eine Anfrage zu senden.

Prüfen Sie danach jeden Satz:

  • Stimmt jede Angabe – Leistungen, Preise, Öffnungszeiten?
  • Hat die KI etwas erfunden, etwa Jahre an Erfahrung, Zertifikate oder Kundenzahlen? Streichen Sie es.
  • Würden Sie es einem Kunden genau so sagen?
  • Steht auf jeder Seite, wie man Sie erreicht?

Google hat nichts gegen KI-Texte, solange sie korrekt und für Leser nützlich sind. Massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert können laut Google dagegen als Spam gewertet werden.

Nutzen Sie möglichst echte Fotos. Bilder aus der Google-Suche dürfen Sie nicht einfach verwenden – sie sind in aller Regel urheberrechtlich geschützt.

Schritt 4: Pflichtangaben und Rechtliches

Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte für Websites in Deutschland. Er ersetzt keine Rechtsberatung – im Zweifel fragen Sie eine Anwältin oder einen Anwalt.

Impressum

Wer eine Website für sein Unternehmen betreibt, braucht in aller Regel ein Impressum nach § 5 DDG. Es muss leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sein – in der Praxis ein Link „Impressum“ auf jeder Seite, meist im Fußbereich. Hinein gehören unter anderem:

  • Name bzw. Firma und Anschrift, bei Gesellschaften auch Rechtsform und Vertretungsberechtigte,
  • Angaben zur schnellen Kontaktaufnahme, einschließlich E-Mail-Adresse,
  • Registereintrag mit Registernummer, falls vorhanden,
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Wirtschafts-Identifikationsnummer, falls vorhanden,
  • bei reglementierten Berufen: Kammer, Berufsbezeichnung und die berufsrechtlichen Regelungen,
  • bei erlaubnispflichtigen Tätigkeiten: die zuständige Aufsichtsbehörde.

Ein kostenloser Weg ist der Impressum-Generator von eRecht24, der ohne Anmeldung funktioniert.

Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung erklärt Besuchern, welche Daten Ihre Website verarbeitet – etwa über das Kontaktformular, das Hosting oder eingebundene Dienste – und welche Rechte sie haben. Grundlage sind die Informationspflichten der DSGVO (Art. 13 DSGVO).

Kostenlos erstellen lässt sie sich mit dem Datenschutz-Generator von eRecht24.

Eine Alternative ist der Generator des Datenschutz-Anwalts Dr. Thomas Schwenke auf datenschutz-generator.de – kostenlos allerdings nur bis 5.000 € Jahresumsatz, darüber kostet er einmalig 99,90 € netto (Stand September 2026).

Lassen Sie Impressum und Datenschutzerklärung nicht von der KI schreiben: Sie kennt Ihre Angaben und eingebundenen Dienste nicht und kann Pflichtangaben weglassen oder erfinden. Generatoren fragen genau das ab. Und wenn Sie später einen Dienst ergänzen, etwa eine Karte oder ein Buchungstool, muss die Datenschutzerklärung angepasst werden.

Cookies, Tracking und eingebundene Dienste

Speichert Ihre Website Informationen auf dem Gerät der Besucher oder liest sie dort aus, braucht sie vorher deren Einwilligung. Das betrifft etwa Cookies für Statistik oder Werbung. Ausgenommen ist nur, was für den gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist (§ 25 TDDDG).

Am einfachsten ist es, darauf zu verzichten: Setzt Ihre Website nur technisch notwendige Cookies oder gar keine, braucht es dafür keine Einwilligung – und damit kein Cookie-Banner. Diese Website zum Beispiel verwendet keine Cookies und kein Tracking.

Achten Sie auch auf eingebundene Dienste: Eine Google-Karte, ein YouTube-Video oder Schriften, die von fremden Servern geladen werden, übertragen beim Aufruf Daten der Besucher an den Anbieter, zum Beispiel die IP-Adresse. Sicherer ist es, Schriften direkt auf der eigenen Website zu speichern und Karten oder Videos erst nach einem Klick zu laden oder nur zu verlinken.

Wer dennoch Besucherstatistiken oder Verhaltensanalysen möchte, braucht dafür eine rechtlich sauber umgesetzte Einwilligung. Das ist ein sensibles Thema – lassen Sie sich dabei beraten, statt ein Banner auf gut Glück einzubauen.

Kontaktformular

Fragen Sie im Formular nur ab, was Sie wirklich brauchen, erwähnen Sie das Formular in der Datenschutzerklärung und schützen Sie es mit einem Spamschutz.

Barrierefreiheit

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Es betrifft unter anderem Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr – also Websites, über die Verbraucher einen Vertrag abschließen, etwa in einem Onlineshop. Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen anbieten, sind ausgenommen: laut Gesetz Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Ob Ihre Website darunterfällt, ordnen Sie mit drei Fragen im Artikel Muss meine Website barrierefrei sein? ein. Im Zweifel klären Sie es rechtlich.

Unabhängig davon lohnt sich eine gut zugängliche Website für alle Besucher: ausreichende Kontraste, Alternativtexte für Bilder, klare Überschriften und Formulare, die sich auch per Tastatur bedienen lassen.

Schritt 5: Technische Grundlagen prüfen

  • HTTPS: Die Adresse beginnt mit https:// und der Browser zeigt keine Warnung. Baukästen und Hoster wie Cloudflare Pages richten das in der Regel automatisch ein.
  • Smartphone: Rufen Sie jede Seite auf dem Handy auf. Texte müssen lesbar, Buttons gut antippbar und die Telefonnummer mit einem Tipp anrufbar sein.
  • Ladezeit: Verkleinern Sie große Bilder vor dem Hochladen und testen Sie die Startseite.
  • Formular: Schicken Sie sich selbst eine Testanfrage und prüfen Sie, ob sie ankommt – auch im Spam-Ordner.
  • Links: Klicken Sie jeden Link und jeden Button einmal durch.

Die Ladezeit prüfen Sie kostenlos mit PageSpeed Insights von Google.

Schritt 6: Die Website für Google vorbereiten

Seitentitel und Beschreibung

Jede Seite braucht einen eigenen Seitentitel und eine eigene Meta-Beschreibung – sie erscheinen oft als Überschrift und Text in den Suchergebnissen. Google empfiehlt in seiner Dokumentation eindeutige, beschreibende und knappe Titel für jede Seite, ohne Aneinanderreihung von Suchbegriffen. Eine feste Zeichengrenze gibt es nicht, zu lange Titel werden aber gekürzt angezeigt. Die meisten Baukästen haben dafür eigene Felder in den Seiteneinstellungen, oft unter „SEO“.

Schreibe für die folgende Seite meiner Website einen Seitentitel mit etwa 50 bis 60 Zeichen und eine Meta-Beschreibung mit etwa 140 bis 160 Zeichen. Der Titel nennt die Leistung und den Ort, am Ende steht „| [Name des Betriebs]“. Die Beschreibung fasst zusammen, was Besucher auf der Seite finden, und endet mit einer Einladung zur Kontaktaufnahme. Keine Übertreibungen, keine Aufzählung von Suchbegriffen. Hier ist der Seitentext: [Text einfügen]

Überschriften, Bilder und Adressen

  • Eine Hauptüberschrift (H1) pro Seite, die sagt, worum es geht – darunter Zwischenüberschriften.
  • Alternativtexte für Bilder: Beschreiben Sie kurz, was zu sehen ist, etwa „Malermeister streicht eine Hausfassade“. Das hilft Menschen mit Screenreader und Suchmaschinen.
  • Sprechende Adressen: /leistungen/badsanierung statt /seite-3.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten beschreiben Ihren Betrieb so, dass Suchmaschinen die Angaben direkt lesen können – Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten. Google nennt dafür den Typ LocalBusiness und verlangt laut Dokumentation mindestens Name und Adresse. Manche Baukästen erzeugen strukturierte Daten automatisch – prüfen Sie das in den SEO-Einstellungen. Wenn nicht, kann die KI sie erstellen:

Erstelle strukturierte Daten im JSON-LD-Format vom Typ LocalBusiness für meinen Betrieb. Verwende nur diese Angaben und erfinde nichts dazu: Name: [...], Adresse: [...], Telefon: [...], Website: [...], Öffnungszeiten: [...]. Erkläre mir kurz, wo ich den Code in [Name Ihres Baukastens oder „meiner selbst erstellten Website“] einfüge.

Prüfen Sie das Ergebnis danach mit dem Test für Rich-Suchergebnisse von Google.

Sitemap

Eine Sitemap listet alle Seiten Ihrer Website auf, damit Suchmaschinen sie finden. Baukästen und WordPress erzeugen sie in der Regel automatisch – meist unter ihr-betrieb.de/sitemap.xml, bei WordPress unter ihr-betrieb.de/wp-sitemap.xml. Bei selbst erzeugtem Code lassen Sie die KI eine sitemap.xml mit allen Seiten erstellen. Die Adresse brauchen Sie im nächsten Schritt.

Schritt 7: Bei Google, Bing und im Unternehmensprofil anmelden

Google Search Console

In der Google Search Console sehen Sie, ob Google Ihre Seiten kennt und über welche Suchanfragen Besucher kommen. So richten Sie sie ein:

  • Property hinzufügen: Am umfassendsten ist eine Domain-Property (ihr-betrieb.de), die Sie über einen DNS-Eintrag bei Ihrem Domain-Anbieter bestätigen. Alternativ bestätigen Sie ein URL-Präfix (https://ihr-betrieb.de), zum Beispiel per HTML-Datei oder Meta-Tag.
  • Sitemap einreichen: Tragen Sie unter „Sitemaps“ die Adresse Ihrer Sitemap ein.
  • Wichtige Seiten prüfen: Mit der URL-Prüfung sehen Sie, ob eine Seite im Index ist, und können die Indexierung beantragen.

Rechnen Sie mit Geduld: Das Crawlen kann laut Google einige Tage bis einige Wochen dauern, und eine Aufnahme in die Suchergebnisse ist nicht garantiert.

Bing Webmaster Tools

Auch bei Bing lohnt sich die Anmeldung, und mit eingerichteter Search Console geht es schnell: In den Bing Webmaster Tools können Sie Ihre Website laut Bing direkt aus der Search Console importieren. Sie ist dann automatisch bestätigt, und Ihre Sitemap wird übernommen.

Google-Unternehmensprofil

Bei lokalen Suchen zeigt Google oft Kartenergebnisse – und das sind Unternehmensprofile, nicht Websites. Ein vollständiges, bestätigtes Profil gehört deshalb zu jeder lokalen Unternehmenswebsite. Achten Sie dabei auf die Richtlinien:

  • Name: genau so, wie er auf Schild und Briefpapier steht – ohne zusätzliche Suchbegriffe, Ortsnamen oder Slogans. Sonst kann Google das Profil sperren.
  • Kategorien: wenige, möglichst genaue. Passend ist eine Kategorie, wenn der Satz „Dieser Betrieb ist …“ stimmt.
  • Adresse: Kommen Kunden nicht zu Ihnen, sondern Sie zu Ihren Kunden, blenden Sie die Adresse aus und geben Sie ein Einzugsgebiet an.
  • Vollständige Angaben: Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten, Leistungen und echte Fotos – identisch mit den Angaben auf Ihrer Website.

Die Regeln im Einzelnen stehen in den Richtlinien für Unternehmensprofile. Nach dem Anlegen bestätigt Google, dass es Ihren Betrieb wirklich gibt – wie, legt Google im Einrichtungsprozess fest.

Bitten Sie Ihre Kunden um Bewertungen – aber alle, nicht nur die zufriedenen, und ohne Gegenleistung. Rabatte oder Geschenke für Bewertungen und das gezielte Einsammeln positiver Bewertungen verbietet Google in seinen Richtlinien.

Wie Website, Profil und Bewertungen zusammenspielen, erklärt der Artikel Local SEO.

Bing Places

Das Gegenstück bei Bing heißt Bing Places for Business. Dort können Sie Ihr Google-Unternehmensprofil importieren, statt alles neu einzugeben.

Erfolg messen: Anfragen statt Klicks

Ob sich die Website lohnt, zeigt sich an Anfragen, Anrufen, Buchungen und Aufträgen – nicht an Klicks. Mehr Besucher bringen nichts, wenn niemand anfragt. Zählen Sie deshalb die Anfragen, die über die Website kommen, und fragen Sie neue Kunden: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“

Dazu genügen zwei kostenlose Quellen, die Sie ohnehin eingerichtet haben: Die Google Search Console zeigt, bei welchen Suchanfragen Ihre Website erscheint und wie oft sie angeklickt wird – ohne Cookies auf Ihrer Website.

Und das Google-Unternehmensprofil zeigt laut Google, wie oft Kunden über das Profil angerufen, eine Route angefragt, Ihre Website besucht oder eine Nachricht geschickt haben. Das sind genau die Handlungen, auf die es ankommt.

Für die meisten kleinen Unternehmen reicht das. Wer darüber hinaus Besucherzahlen oder das Verhalten auf der Website auswerten will, muss prüfen, ob das Werkzeug eine Einwilligung braucht. Dann muss er sie rechtlich sauber einholen, siehe Schritt 4.

Checkliste vor dem Launch

  • Ziel der Website und wichtigste Handlung festgelegt.
  • Domain im eigenen Konto registriert.
  • Alle Texte geprüft: keine erfundenen Angaben, Kontaktweg auf jeder Seite.
  • Eigene oder korrekt lizenzierte Bilder mit Alternativtexten.
  • Impressum und Datenschutzerklärung auf jeder Seite verlinkt.
  • Keine Cookies ohne Einwilligung, eingebundene Dienste geprüft.
  • Kontaktformular getestet, Spamschutz aktiv.
  • HTTPS aktiv, alle Seiten auf dem Smartphone geprüft.
  • Jede Seite mit eigenem Seitentitel und eigener Beschreibung.
  • Strukturierte Daten erstellt und getestet.
  • Sitemap vorhanden.
  • Google Search Console eingerichtet und Sitemap eingereicht.
  • Bing Webmaster Tools eingerichtet.
  • Google-Unternehmensprofil vollständig und bestätigt, Bing Places angelegt.
  • Name, Adresse und Telefonnummer überall identisch.

Wie Sie die Website nach dem Start in 30 Minuten durchgehen, zeigt die Checkliste Website selbst prüfen.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis meine Website bei Google erscheint?

Das Crawlen dauert laut Google einige Tage bis einige Wochen. Beschleunigen können Sie es, indem Sie die Sitemap in der Search Console einreichen und wichtige Seiten per URL-Prüfung zur Indexierung anmelden. Eine Garantie gibt es nicht.

Nur, wenn Ihre Website Informationen auf den Geräten der Besucher speichert oder ausliest, die nicht unbedingt erforderlich sind – etwa für Statistik oder Werbung. Prüfen Sie dabei auch eingebundene Dienste wie Karten oder Videos. Verzichten Sie auf all das, brauchen Sie kein Banner.

Darf ich die Texte der KI einfach übernehmen?

Google hat nichts gegen KI-Texte, solange sie korrekt und nützlich sind. Prüfen Sie trotzdem jeden Satz: Die KI kann Angaben erfinden, und für den Inhalt Ihrer Website sind Sie verantwortlich.

Was mache ich, wenn etwas nicht funktioniert?

Schicken Sie mir Ihre Website für den kostenlosen Website-Check – ich prüfe sie und schicke Ihnen das Ergebnis in etwa 3-7 Tagen per E-Mail.

Fazit

Mit KI und einem klaren Plan lässt sich eine ordentliche Unternehmenswebsite selbst erstellen. Entscheidend sind nicht die Werkzeuge, sondern die Sorgfalt: richtige Angaben, saubere Pflichtseiten, die Anmeldung bei Google und Bing – und am Ende die Frage, ob Anfragen kommen.

Und wenn Sie es doch lieber abgeben: Sie können Ihre Unternehmenswebsite bei mir erstellen lassen, ab 400 € zum Festpreis und ohne monatliche Gebühren bei mir.