Ausgangslage
CaptureCraft war mein erstes Kundenprojekt: die Website eines Fotografen aus Landsberg am Lech. Der Wunsch damals: große Bilder und möglichst wenig Text. Die Fotos sollten für sich sprechen.
So ging die erste Version Anfang 2025 online. Die Startseite zeigte ein großes Foto, eine Überschrift, eine Zeile und einen Knopf.
Auf der Seite für Hochzeiten folgte nach einem Satz gleich die Galerie.


Was nach einem Jahr fehlte
Bei den Suchen „Fotograf Landsberg“ und „Hochzeitsfotograf Landsberg“ stand die Website bei Google auf Seite 3. Das Google-Unternehmensprofil, also der Eintrag in Google Maps, lag auf Platz 7.
Dafür gab es keine Werbung und keine laufende Arbeit an der Platzierung. Links von anderen Websites, die Google wie Empfehlungen wertet, gab es nur etwa 20. Die hatte ich von Hand angelegt. Für so wenig Aufwand ist das ein ordentlicher Stand. Aber die meisten Menschen klicken auf die ersten Treffer. Seite 3 sieht kaum jemand.
Die Website selbst gab Google zu wenig. Sie hatte sieben Seiten: Startseite, vier Leistungen, „Über mich“ und Kontakt. Für eine Suche wie „Hochzeitsfotograf Augsburg“ gab es keine passende Seite. Google ordnet Seiten vor allem über ihren Text ein. Schöne Bilder allein beantworten keine Suche.
Umsetzung
Im September 2026 ging die neue Version online. Die großen Bilder sind geblieben. Neu sind Texte, die zu den Suchen der Kunden passen, und ein Aufbau mit 36 Seiten statt sieben.
Eine Seite für jede Leistung
Hochzeiten, Paare, Trash the Dress (ein Shooting im Hochzeitskleid nach der Feier), Branding, Business-Porträts, Produkte und Events haben je eine eigene Seite. Jede erklärt den Ablauf, nennt die Preise und beantwortet die häufigsten Fragen.
Eine Seite für jeden Ort
Paare suchen oft mit dem Ort, etwa „Hochzeitsfotograf Augsburg“. Dafür gibt es jetzt 15 Ortsseiten. Jede hat eigene Inhalte: wo man dort standesamtlich heiratet und welche Plätze sich für Fotos eignen. Seiten, auf denen nur der Ortsname getauscht ist, wertet Google ab.
Geschichten statt einer Galerie
Das Portfolio zeigt zehn echte Aufträge, nach Anlass sortiert. Jeder hat eine eigene Seite mit Ort und Anlass. Leistungs- und Ortsseiten verlinken auf passende Geschichten. So sieht ein Paar aus Augsburg gleich eine Hochzeit aus der Nähe.
Antworten vor der Buchung
„Was kostet ein Fotograf in Landsberg am Lech?“ Solche Fragen stehen mit Antwort auf den Seiten. Im Code sind sie zusätzlich als strukturierte Daten hinterlegt. Das sind Angaben, aus denen Google Leistungen, Preise, Adresse und häufige Fragen direkt ablesen kann.
Im Hintergrund
Die alten Adressen leiten dauerhaft auf die passenden neuen Seiten weiter. So landet niemand auf einer Fehlerseite, und Google überträgt, was die alten Seiten schon erreicht hatten. Die Website läuft weiter über Cloudflare, einen Dienst, der Seiten ausliefert und vor Angriffen schützt. Das Kontaktformular hält Spam-Roboter mit Cloudflare Turnstile fern.
Eigene Seiten für Leistungen und Orte, ein Portfolio und ein klarer Weg zur Anfrage: So sieht eine mehrseitige Unternehmenswebsite aus, hier für einen Fotografen.




Ergebnis
Die neue Version ist seit September 2026 online. Google muss die neuen Seiten jetzt erfassen und einordnen. Das dauert meist Wochen, oft Monate.
Messbare Ergebnisse gibt es deshalb noch nicht. Sobald belastbare Zahlen vorliegen, ergänze ich sie hier. Der Vergleich beginnt bei Seite 3 und bei Platz 7 im Unternehmensprofil.
Was ich daraus mitnehme
- Bilder überzeugen Besucher. Text sorgt dafür, dass sie die Website finden.
- Wenig Text ist ein verständlicher Wunsch. Heute erkläre ich vor dem Start, was er für Google bedeutet.
- Mehr Seiten helfen nur, wenn jede Seite etwas Eigenes zu sagen hat.
Möchten Sie wissen, wo Ihre Website steht? Ich prüfe sie kostenlos. Mehr zu Websites für Fotografen steht auf der Seite für Fotografen und Kreative, mehr zu meiner Arbeit in der Region unter Webdesign Landsberg am Lech.

